Auch drei Monate Urlaub gehen irgendwann mal vorbei. Leider. Aber sie gehen am schönsten Ort der Welt vorbei. Am Ende der Welt (zumindest von Deutschland aus gesehen). Im Insel Paradies des Pazifik: den Cook Inseln. Strände, die so weiß sind, dass sie blenden. Wasser so klar wie Kristall. Und ein Himmel so blau wie die Fische zwischen den Korallen.

Das Paradies muss warten

Die Anreise nach Rarotonga war nicht ganz einfach. Aber die unendliche Freundlichkeit der Polynesier hat sogar das zu einem wunderschönen Erlebnis gemacht. Es lief alles nicht so rund in Neuseeland. Kerosinkrise in Auckland am Flughafen, verspäteter Abflug und dann ist der Flieger auf halber Strecke vor Rarotonga wieder umgekehrt. Medizinischer Notfall an Bord (der sah ziemlich lebendig aus, als er zurück in Auckland aus dem Flieger spaziert ist). Erst am nächsten Morgen ging es weiter. Das hieß für uns: Anschlussflug auf die Nachbarinsel Aitutaki verpassen und eine extra Nacht in den teuren Hotels der Cook Inseln bezahlen. Dachten wir. Den Anschlussflug haben wir zwar verpasst, aber wir haben den Tag und die Nacht bei einem netten Polynesier aus unserem Flieger, seiner australischen Frau und zweijährigen Tochter verbracht. Die haben uns gleich ein bisschen die Insel gezeigt und uns abends zum Barbecue eingeladen. Am nächsten Tag ging’s entspannt nach Aitutaki weiter.

Wer ist die Schönste im ganzen Pazifik?

In der Lagune von Aitutaki müssen wir ständig unsere Sonnenbrillen absetzen, um sicher zu gehen, dass uns niemand ein Bild vor die Gläser geklebt hat. Sämtliche Strandpostkarten der Welt könnte man hier fotografiert haben (und Philipp hat das glaube ich auch erledigt in den vier Tagen). Sonnen, schwimmen, schnorcheln und in der Lagune durch’s knöcheltiefe Wasser spazieren – viel mehr kann man hier nicht machen. Aber mehr brauchen wir auch nicht. Nach monatelangem Dauersightseeing ist das wie eine Vollbremsung für uns. Auch zurück in Rarotonga können wir weiter entspannen. Die Tage werden zum einzigen langen Strandpaziergang. Und weil Philipps Bilder so viel schöner sind, als jede Beschreibung, höre ich jetzt auch auf.

Das einzig Schlechte hier? Abreisen.